A,a
B,b
C,c
D,d
E,e
F,f
G,g
H,h
I,i
J,j
K,k
L,l
M,m
N,n
O,o
P,p
Q,q
R,r
S,s
T,t
U,u
V,v
W,w
XYZ
D



Dämon

(griechisch daimon), was wörtlich übersetzt „Schutzgeist“ oder „Schutzengel“ bedeutet, wie viele andere heidnische Gottheiten und Geister wurden diese durch das Christentum ins Gegenteil verkehrt und verteufelt, so ist ein Dämon nach Matthäus ein unreiner Geist, die Dämonen sind gefallene Engel, die auf der Erde als unsichtbare Geister die Menschen verführen und bedrängen, bis hin zur Besessenheit

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Dämonin der Nacht

auch Königin der Nacht, andere Bezeichnung für Lilith, im alten Testament gilt sie als weiblicher Dämon, bereits in Babylon ist sie als Lilitu bekannt, im Talmud wird sie als Adams erste Frau genannt, die jedoch ungehorsam war und ihn verließ, daraufhin wurden ihre Kinder getötet und sie in einen Blut saugenden Dämon verwandelt

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Dämonologie

die Lehre von den Dämonen, mit Aufkommen der Alchemie beschäftigten sich im ausgehenden Mittelalter zahlreiche Wissenschaftler mit der Dämonenlehre, bekannte Dämnologen waren: Bischof Wilhelm von Paris der um 1230 mit seinem „De universo“, ein Lehrbuch über Dämonen veröffentlichte, Dr. Johannes Wier (geb. 1515, gest. 1588) nahm in seinem Buch "Pseudomonarchia daemonum“ eine Klassifierung der Dämonen vor, der Trierer Weihbischof Peter Binsfeld (geb. um 1540, gest. 1603) beschrieb in seinem „Traktat über die Bekenntnisse der Zauberer und Hexen” ebenfalls ein System der höllischen Dämonen, weitere Dämonenexperten waren Jean Bodin (geb. 1529, gest. 1596) und König Jakob I. von England (geb. 1566, gest. 1625)

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Daeva

auch Daiwa, Dew, Deva, Devi, himmlische Götter der persisch/indischen Mythologie, in der christlichen Überlieferung wurden Daevas zu gefallenen Engeln, Leichenfressern, Höllische Teufel, Dämonen

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Danag

Dämon der philippinischen Mythologie, durch das Lecken eines Blutstropfens wurde der einst gute Geist zu einem schrecklichen Vampir

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Dantalion

einer der 72 Geister des Solomon, ähnlich wie Janus ein zweigesichtiger Dämon, trägt ein männliches und ein weibliches Antlitz, Lehrer aller Künste und Wissenschaften, offenbart und manipuliert die geheimen Pläne der Menschen

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Dark, Jason

Jason Dark, eigentlich Helmut Rellergerd, deutscher Schriftsteller, der unter dem Pseudonym Jason Dark zahlreiche Horrorromane veröffentlicht hat, hauptsächlich hat er als Urheber der Heftchenromane „Geisterjäger - John Sinclair“ internationale Berühmtheit erlangt

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Darth Vader

schwarzer Jedi-Ritter aus der Krieg der Sterne Trilogie, er steht hier für das Prinzip des gefallenen Engels, der das Böse verkörpert, der einst gute Jedi-Ritter Anakin Skywalker verfällt den Verlockungen des machtgierigen Kanzlers Palpatine und hilft ihm, sich zum Imperator aufzuschwingen, er selbst wird in einem Zweikampf furchtbar entstellt, fortan ist er gezwungen sein Gesicht unter einer finsteren Maske zu verbergen und kann nur durch biomechanische Implantate am Leben erhalten werden, der einst strahlende Ritter ist nun zum dunklen Lord Darth Vader geworden

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Death Eaters

engl. Todesser, sind in J.K. Rowlings „Harry Potter“ Romanen die Gefolgsleute des finsteren Lord Voldemorts

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Dee, John

John Dee, britischer Philosoph, Alchemist und Astrologe, Ratgeber Königin Elisabeths I. und Kaiser Rudolf II. von Habsburg, zusammen mit seinem Medium Edward Kelly und einem rätselhaften Kristall gelang es ihm angeblich Geister und Engel zu beschwören und die Zukunft vorherzusagen, er bezeichnete dies als henochische Magie, (geb. 1527, gest. 1608)

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Dementor

unheimliche Wächter in J.K. Rowlings „Harry Potter“ Romanen, Dementoren bewachen das Zauberer-Gefängnis von Azkaban, sie können einem Menschen den Verstand rauben (lat. de mens = Verstand rauben) und sind nur schwer zu kontrollieren, in ihrem Äußeren ähneln sie einem Todesengel

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Demiurg

Schöpfergott der Gnostiker, die Gnostiker suchten nach einer Erklärung, wie ein allmächtiger, guter Gott, eine Welt erschaffen konnte, die sowohl gute, wie auch böse Anteile besitzt, als Lösung ersannen sie den Demiurg, einen Dämon, der die unvollkommene Welt erschaffen hat, der Erlösergott thront erhaben über der Welt und diesem Dämon

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Dhampir

Wechselbalg der slawischen Mythologie, der von einem Vampir und einer Witwe gezeugt wurde, aufgrund ihres gallertartigen Körpers sind sie meist nicht überlebensfähig, doch soll es auch Dhampire mit übernatürlichen Kräften geben, die sie zu idealen Vampirjägern machen sollen

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Diabolus

Teufel (griechisch Verleumder, Verwirrer), auch Diabolo, Teufel, Diabolos ist Widersacher Gottes, die Verkörperung des Bösen, in den Evangelien gilt der Teufel als Versucher, der Jesus zum Missbrauch seiner göttlichen Macht verleiten will, wird oft mit dem gefallenen Engel Satan sowie Luzifer gleichgesetzt, in der Bibel taucht der Name Luzifer, im Gegensatz zu Satan jedoch nicht auf

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Ding aus einer anderen Welt

Horrorfilm von John Carpenter nach einer Vorlage von 1951, ein amerikanisches Polarteam stößt in der Antarktis auf eine unbekannte, im Eis konservierten Lebensform, doch als das Eis schmilzt beginnt das Grauen, das Ding saugt zunächst den Schlittenhunden das Blut aus, bevor es die Forscher tötet und ihre Gestalt annimmt, keiner kann mehr dem anderen trauen, jeder könnte das Ungeheuer sein

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Dobby

nerviger Hauself der Familie Malfoy aus J.K. Rowlings „Harry Potter“ Romanen, dieser Kobold versucht Harry Potter vor einer Verschwörung zu warnen und verursacht dadurch nur noch mehr Chaos

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Doppelsauger

auch Dodelecker, Dubbelsüger,Totenküsser, Zwiesauger, ein Untoter, der keine Ruhe findet, da er über die Zeit hinaus an der Brust gestillt worden ist, nach seinem Tod, kann der Körper nicht verwesen, er soll an seinem eigenen Fleisch im Sarg zehren und auch die Lebenskräfte seiner Verwandten angreifen, um zu verhindern, dass ein Toter zum Doppelsauger wird, pflegte man den Verstorbenen Münzen in den Mund zu legen, war ein Leichnam jedoch zu Doppelsauger geworden, verfuhr man mit ihm, wie mit einem Vampir, exhumierte ihn und trennte ihm den Kopf ab

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Drache

auch Lindwurm, Lung, Uruloki, Wyvern, (lat. Draco), meist geflügelte, echsenartige Ungeheuer, Drachenlegenden gibt es aus nahezu allen Teilen der Welt und selbst heutzutage gibt es noch angebliche Drachensichtungen, wie unlängst aus einem Flugzeug über China, es gibt unterschiedliche Arten von Drachen, der Drache der europäischen Sagenwelt, besitzt vier Beine, fledermausartige Flügel und kann Feuer speien, er ist meist bösartig, hütet in seinem Drachenhort Schätze, entführt Jungfrauen und wird daher von Rittern verfolgt, im Gegensatz dazu ist der asiatische Drache ungeflügelt, besitzt eine Mähne und gilt als Glücksbringer, in J.R.R. Tolkiens „Herr Der Ringe“ sind die Drachen eine Züchtung von Melkor, dem Feuer aus ihrem Rachen halten selbst die Ringe nicht Stand, auch bei Tolkien gibt es unterschiedliche kriechende und fliegende Drachen

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Drachenblut

in der Nibelungensage tötet Siegfried einen furchtbaren Lindwurm, nach dem Kampf stellt er fest, dass das Drachenblut unverwundbar macht, woraufhin er im Blut badet, nun ist er unverletzlich, bis auf eine kleine Stelle auf seinem Rücken auf die ein Lindenblatt gefallen war

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Drachenorden

auch ORDO equestris Draconis in Hungaria, Societas Draconistrarum, Societas Draconis, Ouroboros, wurde 1408 durch Kaiser Sigismund gegründet, Ritter des Drachenordens verpflichteten sich das christliche Abendland gegen heidnische Völker zu verteidigen, Schutzpatron des Ordens war der Drachentöter St.Georg , Symbol des Ordens war ein Drache, der seinen Schwanz um den Hals geschlugen hat, es war eine große Ehre durch Kaiser Sigismund in den Drachenorden aufgenommen zu werden, so waren István Báthory ein Vorfahr der Gräfin Erzsébet Báthory genauso Mitglied im Drachenorden, wie die Fürsten der Walachei, Vlad II. Dracul und sein Sohn Vlad III. Dracula

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Dracula

auch Dracole, Draculya, Dracol, Draculea, Draculios, Draculia, Tracol, deutsch „kleiner Drache“, Beiname des Fürsten Vlad III. der Walachei, der im Rumänischen Sohn des Drachen oder Sohn des Teufels bedeutet, dieser Name geht auf seinen Vater Vlad II. zurück, der von Kaiser Sigismund mit der Mitgliedschaft im Drachen-Orden und dem Beiname Dracul geehrt wurde, sein Sohn übernahm diesen Ehrentitel in der Verkleinerungsform Dracula, „Sohn des Drachen“, Sieger zahlreicher Türkenschlachten, als Fürst der Walachei, die er dreimal regierte (1448, 1456–1462 und 1476), tat er sich durch besondere Grausamkeit gegen türkische Besatzer aber auch gegen die eigene Bevölkerung hervor, dabei pflegte er seine Feinde zu pfählen, wobei er seinen Opfern Hände und Füße abschneiden ließ und sie danach auf scharfe Holzpfähle spießen ließ, während einer Blutorgie starben über 30.000(!) seiner Feinde am Pfahl, dies brachte ihm seinen zweiten Beinamen Ţepeş ein, was Pfähler bedeutet, (geb. 1431, gest. 1476), Bram Stoker ließ sich von der Dracula-Legende zu seinem 1897 veröffentlichten Roman inspirieren

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Draculafilme

Bram Stokers Roman Dracula inspirierte zahlreiche Produzenten zu unterschiedlichsten Filmproduktionen, hier einige der namhaftesten Dracula-Filme: „Nosferatu, eine Symphonie des Grauens“ von 1922 mit Max Schreck in der Hauptrolle, „Dracula“ von 1931 mit Bela Lugosi in der Hauptrolle, „Dracula“ von 1958 mit Christopher Lee in der Hauptrolle, „Tanz der Vampire“ von 1967 von und mit Roman Polanski, „Nosferatu - Phantom der Nacht“ von 1979 mit Klaus Kinski in der Hauptrolle, „Bram Stoker’s Dracula“ von 1992 mit Gary Oldman in der Hauptrolle, „Dracula - tot aber glücklich“ von 1995 von und mit Mel Brooks

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Drude

Jungfrauen oder Priesterinnen der germanischen Mythologie, im Mittelalter wurden aus ihnen dämonische weibliche Wesen, ähnlich den Elfen oder auch Hexen, der Drudenfuß, ein Pentagramm, soll gegen sie schützen

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Drudenfuß

auch Alfenfuß, Drudenkreuz, Pentagramm, Pentalpha, ähnlich dem Kreuz ein Bannzeichen gegen das Böse, insbesondere gegen Hexen und Druden, ein Pentagramm stellt einen fünfzackigen Stern dar, der mit einer Linie gezogen wird, die Spitzen des Pentagramms bilden ein Fünfeck, das Pentagramm steht normalerweise auf zwei Spitzen, und stellt in dieser Form ein Schutzzeichen dar, wird es umgedreht, also auf eine Spitze gestellt, entspricht es dem umgekehrten Kreuz und wird somit zum Symbol der schwarzen Magie oder des Satanismus, im Mittelalter galten Pentagramme als Abwehrzeichen gegen Dämonen und Druden und symbolisierten in der katholischen Kirche die fünf Wunden Jesu Christi, mit zunehmender Dämonisierung ursprünglich heidnischer Zeichen, wurde später das Pentagramm zum Symbol des Teufels, der Baphomet der Templer trug beispielsweise ein umgekehrtes Pentagramm auf der Stirn

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Druide

weise Männer und Priester der keltischen Religion, Druiden bildeten bei den Kelten eine eigene intellektuelle Kaste, die Druids, waren Magier und lehrten Kampfkünste, die Fili auch Barden sorgten für die mündliche Überlieferungen und die Ovaten auch vates oder sacerdotes waren Priester und Seher, einer der prominentesten Vertreter der Druiden war der Zauberer Merlin der Artussage, auf die Druiden gehen auch die berühmten Steinkreise wie Stonehenge zurück

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Dryaden

auch Baumgeister, Baumladys, Drayades, Harmadryaden, stammen ursprünglich aus der griechischen Mythologie, wo Daphne einer ihrer prominentesten Vertreter ist, es sind verspielte, weibliche Wesen, die symbiotisch mit den Bäumen verbunden sind, Harmadryaden sterben, wenn ihr Baum gefällt wird, andere Dryaden können auch von Baum zu Baum wechseln, Weiden werden von ihnen jedoch bevorzugt

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Dschinn

auch Djinn, Ginn, Jinn, Dämonen, Flaschengeist, die laut dem Koran aus dem Feuer erschaffene Menschen waren, die das Paradies bewachten, es gibt gute und böse Dschinns, gegen die Einflüsse der Dschinn schützte man sich mit Amuletten und Beschwörungen, es gibt drei Arten von Dschinns: Dämonen, die unter den Menschen Angst und Schrecken verbreiten, Mittelwesen, die im Kontakt zum Himmel stehen und menschliche Doppelgänger, in Erzählungen aus 1001 Nacht kommen Dschinns oft als Flaschengeister vor, die Menschen ihre Wüsche erfüllen

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Dumbledore, Albus

Albus Dumbledore, eigentlich Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore ist in J.K. Rowlings „Harry Potter“ Romanen der Direktor der Zauberschule Hogwarts, er gilt als mächtigster Zauberer der Gegenwart

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Dummolard, Martin

Martin Dummolard, auch "Monster von Montluel" genannt, ermordete in der Region von Lyon knapp 80 junge Frauen um ihr Blut zu trinken und zusammen mit seiner Geliebten, Justine Lafayette, das Fleisch der Opfer zu essen, 1888 wurde Justine Lafayette zum Tod durch die Guillotine verurteilt und Dummolard in eine Irrenanstalt eingewiesen

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Dunkelheit

auch Finsternis, Nacht, die Abwesenheit von Licht, Bereits in der Bibel steht: „Gott schied das Licht von der Finsternis und er nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht“, die Angst vor Dunkelheit wird Nyktophobie genannt, die Angst vor dunklen oder nächtlichen Wäldern nennt sich Nyktohylophobie, beide Formen der Angst sind Grundlage für Grusel-, Horror- und Gespenstervorstellungen, wenn der Hauptsinn des Menschen durch die Dunkelheit außer Kraft gesetzt ist, übernimmt die Phantasie die Interpretation aller anderen Sinneswahrnehmungen, fühlt sich ein Mensch an einem Ort wie einem Friedhof unwohl, kann die einbrechende Dunkelheit, Angstzustände bis hin zu Panik und Fluchtverhalten hervorrufen

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Dunkle Künste

auch schwarze Magie, Schadenzauber, in erster Linie magische Handlungen mit deren Hilfe anderen Menschen Schaden zugefügt werden soll, wie Impotenz, Unwetter, Krankheiten, aber auch die Anrufung von Toten, Dämonen oder dem Teufel mit dem Ziel, für sich selbst Macht, Reichtum oder Liebe zu gewinnen, zählt zur schwarzen Magie

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Dunkle Mächte

auch Mächte der Finsternis, Sammelbegriff für böse Kräfte, die durch Schwarzmagier und Hexen heraufbeschworen werden, meist steht dies in Verbindung mit einem Teufelspakt

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Dunkler Gott

auch Gott der Unterwelt, in der römischen Mythologie war Orcus der Gott der Unterwelt, andere Namen sind Pluto, Hades oder Dis Pater, Orcus entspricht am ehesten dem christlichen Teufel, ein Gott, der die Toten im Jenseits foltert, ein weiterer dunkler Gott ist der griechische Morpheus, der Gott des Traumes, Sohn von Hypnos, dem Gott des Schlafes, Morpheus ist ein Gestaltwandler und jede beliebige Form annehmen und in Träumen erscheinen

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Andreas Varesi 2005-2009 / Stand: 14.11.2005 / Aufrufe